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Ratgeber · Entscheidung

Was kostet eine Unternehmenswebsite?

Die ehrliche Antwort lautet: es kommt darauf an. Worauf genau, lässt sich aber benennen — auf vier Dinge, die sich vor dem Projekt klären lassen. Wer sie kennt, kann ein Angebot einschätzen, statt es glauben zu müssen.

Explosionsansicht abstrakter Website-Bausteine mit dunkler Basis, heller Struktur, Inhaltsebene und orangefarbenem Zusatzmodul.
Entscheidung · Illustration
Von Daniel RomaniukCa. 4 Minuten LesezeitVeröffentlicht Aktualisiert

Warum es keine Preisliste gibt

Eine Website ist kein Gerät mit Ausstattungsvarianten. Zwei Betriebe derselben Branche und Größe können völlig unterschiedlichen Bedarf haben: Der eine braucht sechs gut strukturierte Seiten und ein Kontaktformular. Der andere pflegt zweihundert Objekte, die schon in einer Fachsoftware liegen und dort auch bleiben sollen.

Wer trotzdem eine feste Preisliste veröffentlicht, verkauft ein Paket. Das kann passen — dann ist es günstig. Passt es nicht, zahlen Sie für Funktionen, die Sie nie benutzen, und es fehlt ausgerechnet die eine, auf die es in Ihrem Betrieb ankommt.

Deshalb steht am Anfang eine Frage und kein Angebot: Was soll die Website eigentlich leisten? Erst danach lässt sich seriös rechnen.

Was den Preis tatsächlich bewegt

Vier Faktoren helfen, den Aufwand einzuordnen. Die Seitenzahl allein reicht dafür nicht aus: Entscheidend sind auch die unterschiedlichen Seitentypen, die Inhalte und die benötigten Funktionen.

Der Umfang der Struktur
Nicht wie viele Seiten, sondern wie viele unterschiedliche Seitentypen. Zwanzig Leistungsseiten nach einem Muster sind weniger Aufwand als fünf Seiten, die jede anders funktionieren.
Die Ausbaustufe
Eine Website mit pflegbaren Inhalten braucht andere Funktionen als eine, die Anfragen an Ihre Fachsoftware übergibt. Welche Erweiterungen sinnvoll und technisch möglich sind, wird vor dem Angebot geklärt.
Wer die Inhalte liefert
Texte und Bilder sind Arbeit. Liegen sie vor, spart das echtes Geld. Müssen sie entstehen, gehört das in den Umfang — sonst steht das Projekt später still.
Was die Fremdsysteme hergeben
Eine Anbindung an CRM, Warenwirtschaft oder Immobiliensoftware hängt fast vollständig daran, was die Gegenseite anbietet: eine dokumentierte Schnittstelle, nur Webhooks, ein Datei-Export — oder gar nichts. Das wird vorher geprüft, nicht geschätzt.

Woran günstige Angebote sparen

Ein niedriger Preis ist kein Warnzeichen. Ein niedriger Preis ohne Angabe, was dafür entfällt, schon. Vier Fragen klären das schnell:

Gehört die Konzeption dazu?
Struktur, Suchbegriffe und Nutzerführung entstehen vor der Gestaltung. Fehlt dieser Schritt, entsteht eine Seite, die gut aussieht und niemanden führt.
Ist die technische SEO-Basis enthalten?
Zugängliche Inhalte, passende Überschriften, Metadaten und Ladezeit gehören in die Planung. Nachträgliche Korrekturen können zusätzlichen Aufwand verursachen; ob ein Umbau nötig ist, hängt von der vorhandenen Website ab.
Wem gehört das Ergebnis?
Domain, Inhalte, Zugänge. Bei Mietmodellen zahlen Sie dauerhaft und stehen ohne Website da, wenn Sie kündigen. Diese Frage gehört vor die Unterschrift.
Was passiert nach dem Launch?
Ist Betreuung nicht vorgesehen, wird sie trotzdem nötig — dann eben ungeplant und meist dringend.

Wie ein Festpreis zustande kommt

Bei concave.systems steht der Preis vor der Entwicklung, und er steht schriftlich. Der Weg dorthin hat zwei Schritte.

Erstgespräch, rund 30 Minuten
Geschäftsmodell, Zielgruppe, bestehende Website. Am Ende steht eine ehrliche Einschätzung — auch dann, wenn sie gegen ein Projekt spricht. Kostenlos und unverbindlich.
Konzeptphase
Struktur, Inhalte, Suchbegriffe und Designrichtung werden festgelegt. Danach kennen Sie Umfang und Festpreis schriftlich. Was später dazukommt, wird vorher besprochen statt nachträglich berechnet.

Eine individuelle Website beginnt bei 999 € einmalig. Was daraus wird, hängt an den vier Faktoren weiter oben. Bei Schnittstellen steht zuerst die technische Prüfung und danach der Preis — eine Pauschale wäre dort unseriös. Die aktuellen Richtwerte und enthaltenen Leistungen stehen auf der Preisübersicht.

Was laufend dazukommt

Die einmaligen Kosten sind nur die eine Hälfte. Realistisch kalkulieren heißt, den Betrieb mitzudenken.

Domain und Hosting
Läuft weiter, solange die Website läuft. Der Betrag ist überschaubar, aber er fällt jedes Jahr an.
Technische Betreuung
Betreuung für Neukunden: 69 € monatlich mit Hosting oder 49 € bei Fremdhosting. Wartung, Updates, Erreichbarkeitsmonitoring und 30 Minuten Inhaltsänderungen; 12 Monate Mindestlaufzeit. Backup- und Wiederherstellungsdetails werden persönlich geklärt.
Inhaltliche Pflege
Mit einem passenden CMS ändern Sie die vereinbarten Inhaltsbereiche selbst. Die Einrichtung, mögliche Systemgebühren und eine gewünschte Pflege durch uns gehören gesondert in die Kalkulation.

Erstgespräch

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Beschreiben Sie Ihre Frage oder die bestehende Website. Im kostenlosen Erstgespräch ordnen wir das Thema gemeinsam ein und klären einen sinnvollen nächsten Schritt.

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DATENSCHUTZEINSTELLUNGEN

Ihre Auswahl.

Optionale Funktionen bleiben aus, bis Sie sie erlauben. Die Website und der direkte Kontakt funktionieren auch ohne.

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